Auszubildende anständig vergüten? Gönn dir, Kollatz!

Bei der zweiten Verhandlungsrunde für den neuen TVL haben die Arbeitgeber wieder kein Angebot vorgelegt. Sie meinen unsere Forderungen seien zu hoch und nicht finanzierbar – bitte was?

Die Situation ist und bleibt widersprüchlich: Sie klagen über Fachkräftemangel bei Auszubildenden, insbesondere in der Pflege, bei Erzieher*innen, aber auch im IT- und Ingenieurbereich. Und trotzdem sind sie zur Zeit nicht Willens die Ausbildungsvergütung so anzupassen, dass der öffentliche Dienst als Arbeitgeber zukunftsfähig sein kann. Sie machen Kostenneutralität zur Bedingung in der Verhandlung: Veränderungen sollen die Beschäftigten durch Abstriche an anderer Stelle selbst bezahlen. Aber nicht mit uns.

Da müssen wir Druck machen!

Wir dürfen jetzt nicht locker lassen. Mit unseren Warnstreiks zeigen wir, dass wir es ernst meinen und bereit sind für unsere Forderungen zu kämpfen. Sprudelnde Steuereinnahmen und fehlender Nachwuchs zeigen
deutlich: hier muss sich etwas tun!

Wir fordern: die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 Euro und die Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. Und wir erwarten: Gleichen Urlaubsanspruch für Auszubildende für Beschäftigte (30 Tage).

Für die Durchsetzung dieser Forderungen müssen wir gemeinsam unsere Entschlossenheit zeigen!

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