Auszubildende anständig vergüten? Gönn dir, Kollatz!

Auch zum zweiten Verhandlungstermin kein Angebot

| In der laufenden Tarifrunde 2019 für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder (TdL) haben die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde wieder kein Angebot vorgelegt. Sie meinen, unsere Forderungen seien zu hoch und nicht finanzierbar – bitte was?

Die Situation ist und bleibt widersprüchlich: Es wird geklagt über Fachkräftemangel bei Auszubildenden, insbesondere in der Pflege, bei Erziehungskräften, aber auch im IT- und Ingenieurbereich. Und trotzdem wollen soll die Ausbildungsvergütung nicht so angepasst werden, dass der öffentliche Dienst als Arbeitgeber zukunftsfähig sein kann. Kostenneutralität wird zur Bedingung in der Verhandlung: Veränderungen sollen die Beschäftigten durch Abstriche an anderer Stelle selbst bezahlen. Aber nicht mit uns.

Da hilft nur: Druck machen!

Wir dürfen jetzt nicht locker lassen. Mit unseren Warnstreiks zeigen wir, dass wir es ernst meinen und bereit sind, für unsere Forderungen zu kämpfen. Sprudelnde Steuereinnahmen und fehlender Nachwuchs zeigen
deutlich: Hier muss sich etwas tun!

Wir fordern: die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 Euro und die Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung! Und wir erwarten: gleichen Urlaubsanspruch für Auszubildende wie für Beschäftigte (30 Tage)!

Um diese Forderungen durchzusetzen, müssen wir gemeinsam unsere Entschlossenheit zeigen!

Immer noch nicht Mitglied bei ver.di? Jetzt aber los!

Ich will mehr Infos zu ver.di!

Bei Fragen zu unseren Aktionen melde dich bei deiner ver.di Jugend vor Ort oder schreib uns an jugend@verdi.de .

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