Verhandlungsauftakt ohne Ergebnis

Hunderte protestierende Gewerkschaftsmitglieder begleiteten den Auftakt der Tarifverhandlung für den öffentlichen Dienst der Länder, der gestern ohne Ergebnis geblieben ist. Die Arbeitgeber zeigen sich zwar gesprächsbereit, wiesen die Forderungen aber als überhöht zurück. Der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske kommentiert: „Die Gesprächsatmosphäre ist gut, die Positionen sind weit auseinander.“ Trotz sprudelnder Steuereinnahmen wollen die Länder die Löhne nicht angemessen erhöhen.

Warum ist das ein Problem?

Bis 2025 scheidet jeder vierte Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder altersbedingt aus. Wer den Kollaps verhindern will – in der Pflege, im Straßenbau, bei den Berufsfeuerwehren, im IT-Bereich oder bei den Ingenieuren – der muss jetzt die richtigen Weichen stellen. Ohne eine gute Bezahlung und eine angemessene Ausbildungsvergütung wird der öffentliche Dienst kaum Nachwuchs finden.

ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) Verbesserungen von 6 Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 € sowie zusätzlich 300 € für die Pflegebeschäftigten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro und die Übernahme nach der Ausbildung. Insgesamt sind von der Tarif- und Besoldungsrunde über 3,3 Millionen Menschen  betroffen.

Gemeinsam können wir unsere Forderungen nach besseren Ausbildungsbedingungen durchsetzen. Nur durch deine Beteiligung an den Aktivitäten zeigen wir der Arbeitgeberseite, dass wir hinter unseren Forderungen stehen und es wirklich ernst meinen!

Jetzt Mitglied werden! Jetzt aktiv werden!
Bei Fragen zu unseren Aktionen wendest du dich an deine_n Jugendsekretär_in oder erreichst uns unter jugend@verdi.de .



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.