Telekom: Kein Angebot unter dieser Nummer?!

Telekom Bonn, Jugend-Aktion

Die Deutsche Telekom hat auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 8. März 2018 kein Angebot auf den Tisch gelegt – trotz einem Plus von fast 30 Prozent beim Konzernüberschuss in 2017.

Da bleibt uns nichts anderes übrig, als mit gezielten Warnstreiks und Aktionen Druck auf den Arbeitgeber auszuüben. Die Streiks beginnen bereits am Freitag den 9. März.

„Mit einer Verschleppungstaktik kommt die Telekom bei den Beschäftigten nicht durch. Es muss ein Angebot auf den Tisch“, betont ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland.

In den ersten Tagen rufen wir gezielt ca. 5.000 Beschäftigte zu Aktionen und Protesten auf. Betroffen sind Betriebsteile und Einrichtungen der Service- und der Techniksparte in nahezu allen Bundesländern.

„Bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 hat sich die Telekom für gute Zahlen feiern lassen. Damit ist auch für die Beschäftigten klar: Es ist genug Geld für eine spürbare Lohnerhöhung vorhanden“, betont Sauerland.

Wir fordern in der laufenden Tarifrunde unter anderem eine tabellenwirksame Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und der Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

Die dritte Runde der Verhandlungen für die ca. 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt.

Bis dahin machen wir ordentlich Alarm für den Tarifdeluxe – Weniger ist Wahnsinn!

Infos zum Thema gibt’s auch auf unserer bundesweiten Fachbereichsseite.

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