Deutsche Post AG: Noch kein Durchbruch

Die zweitägigen Tarifverhandlungen für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG sind am Mittwochabend, den 07.02.2018, in der zweiten Runde in Berlin ohne einen Durchbruch vertagt worden.

„Wir sind einen ersten Schritt vorangekommen, aber der Weg ist noch lang“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis nach dem Ende der Verhandlungsrunde.

ver.di fordert eine lineare Erhöhung der Einkommen und Ausbildungsvergütungen um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Außerdem soll eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit geschaffen werden, wonach der oder die einzelne Beschäftigte einen Teil der zu vereinbarenden Tariferhöhung in freie Zeit umwandeln kann.

Das bislang einmal jährlich aufgrund einer Leistungsbeurteilung gezahlte variable Entgelt will ver.di durch einen festen monatlichen Betrag ablösen.

Zusätzlich soll für die rund 32.000 Beamtinnen und Beamten des Unternehmens die sogenannte Postzulage fortgeschrieben werden. Sie ist eine postspezifische Form der Sonderzahlung für Bundesbeamte.

Die Tarifvertragsparteien vereinbarten eine Fortsetzung der Gespräche am 19. und 20. Februar 2018 in Wiesbaden.

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